Junge Presse

Nachhaltigkeit begreifbar machen

„Irgendwann saß ich vor dem Fernseher und war ganz baff. Ich habe in den Nachrichten eine Insel gesehen, da konnte man den Boden einfach nicht mehr erkennen – es war alles voller Müll. Das hat mich wachgerüttelt.“ Schlüsselmomente wie diesen hatten einige Teilnehmer des Workshops „Vom Wissen zum Handeln – Anregungen mit dem Germanwatch Handprint“ in der Vergangenheit. Auf Anregung von Workshop-Leiter Stefan Rostock berichteten sie zu Beginn von ihrer persönlichen Motivation, sich für Nachhaltigkeit einzusetzen.

In dem Workshop gab es vor allem allem Fakten rund um das Thema Klimawandel und Nachhaltigkeit. Außerdem diskutierten die Teilnehmenden über Ansätze aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Stefan Rostock, NRW-Fachpromoter für Klima und Entwicklung bei „Germanwatch“ in Bonn, zeigte den Teilnehmenden eine Simulation der prognostizierten globalen Temperaturen in den nächsten Jahrzehnten: Die Zahlen schossen innerhalb weniger Sekunden in die Höhe. Am Ende stand eine mögliche Erderwärmng von mehr als 3 Grad bis zum Jahr 2100, bei einer Bevölkerung von zehn Milliarden Menschen weltweit. Rostock erklärte, das sei das Worst-Case-Szenario, das bei einer fehlenden Klimapolitik und der verstärkten Nutzung von fossilen Brennstoffen durch Schwellenländer zu erwarten sei.

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Junge Presse

Iss was?! Ein Fleischquiz

„Eigentlich kann ich euch nichts mehr beibringen“, sagt André Moser von der Heinrich-Böll-Stiftung beeindruckt und lehnt sich zurück. Die Teilnehmer lachen. Zwei Teams sitzen sich gegenüber, gleichmäßig gemischt die Carnivoren und Herbivoren – also die Fleisch- und die Pflanzenesser. Sie verbindet jedoch eines: Das aufrichtige Interesse am Fleischkonsum in Deutschland und der Welt. Hauptgrund für die Teilnahme: Ein besseres Bewusstsein für den eigenen Konsum zu bekommen.

André Moser betonte zunächst, die Heinrich-Böll-Stiftung als parteinahe Stiftung der Grünen habe nicht das Ziel, mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen: „Was du machst, ist falsch!“. Sie wolle vielmehr informieren und Wissen vermitteln. Beim Thema nachhaltiges Konsumverhalten wird das etwa mit einem „Fleischquiz“ versucht, das als Kneipenquiz entworfen wurde, oder mit dem regelmäßig herausgegebenen „Fleischatlas„.

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Junge Presse

Enwicklungsziele kaum erreichbar

In Europa leben nur etwas mehr als zehn Prozent der Weltbevölkerung, die Menschen hier besitzen aber über 26 Prozent des verfügbaren Geldes in der Welt. Afrika verantwortet weniger als fünf Prozent der weltweiten Umweltverschmutzung, ist aber mit am stärksten vom Klimawandel betroffen. Im Workshop „Was sind SDGs und (wie) können wir diese erreichen?“ breitete Angelica Garcia, Vertreterin des Onlineportals Globales Lernen, eine große Weltkarte aus und drückte den Teilnehmern Holzmännchen und Plättchen in verschiedenen Farben in die Hand. Die symbolisierten Einwohner, Geld, Süßwasser und Umweltverschmutzung. Bei dem Versuch, die Plättchen auf der Weltkarte richtig zu verteilen, lag die Gruppe oft daneben – mal ein wenig, mal komplett. „Wir haben völlig unterschätzt, wie viele Menschen in Asien wohnen“, stellte eine Teilnehmerin frustriert fest.

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Junge Presse

„Wie fühlt man sich denn so als Bio-Deutsche?“

Samstagabend, der Raum ist mit Decken ausgelegt, vorfreudige Erwartung erfüllt die Luft, Applaus brandet auf und Haroon und Betül betreten die Bühne. Die beiden gehören zum iSlam-Team, einer Poetry-Slam Gruppe muslimischer Jugendlicher, die „mit Texten die Welt verändern wollen“. Mit diesen Worten eröffnet Haroon den Abend und lässt sofort sein Publikum mitspielen. „Wer von euch will noch die Welt verändern?“, ist seine Frage und die auf dem Boden sitzende Menge reißt begeistert die Arme hoch. 

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Junge Presse

Ist das wirklich fair?

Deutsche trinken pro Kopf im Durchschnitt etwa 150 Liter Kaffee pro Jahr. Die wenigsten machen sich dabei Gedanken darüber, wie und von wo dieser Kaffee zu ihnen kommt. Angelica Garcia berichtete am Samstagnachmittag in ihrem Vortrag „Was ist fair? Fairer Handel am Beispiel von Kaffee“ über Produktionsbedingungen, Börsenpreise und Kinderarbeit. Als Beispiel untersuchte sie das Siegel Fairtrade, das fair gehandelte Produkte auch für durchschnittliche Konsumenten zugänglich macht. Fairtrade verbindet Konsumenten und Produzenten in einem internationalen Netzwerk und setzt auf unabhängige Kontrollen, um die ausgehandelten Standards einzuhalten.

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Junge Presse

Wirtschaft und Nachhaltigkeit – passt das zusammen ?

Samstagnachmittag drehte sich bei Franziska Keich alles um nachhaltige Unternehmen – heute und in der Zukunft. Die Referentin arbeitet für UnternehmensGrün, einen parteiunabhängigen und branchenübergreifenden Lobbyverband. „Ökologie und Wirtschaft sind kein Widerspruch“, will UnternehmensGrün jungen Erwachsenen und Gründern ein Gefühl für nachhaltiges Wirtschaften vermitteln.

Franziska Keich eröffnete ihren Vortrag mit der Frage: „Wer von euch hat in der Schule bereits etwas über Wirtschaft gelernt?“, darauf melden sich die meisten Jugendlichen, andere nicken zustimmend. Bei der nächsten Frage sieht das ganz anders aus. Keiner der anwesenden Jungen und Mädchen hat im Wirtschaftsunterricht etwas über nachhaltiges Wirtschaften gelernt.

Genau darin sieht Keich das Problem der zukünftigen Gesellschaft: „Wirtschaftliche Unternehmen orientieren sich an der Gewinnmaximierung und nicht an fairem Handel“. Dabei sei gerade das Zusammenspiel von Ökologie, Ökonomie und sozialen Aspekten der Weg, um in Zukunft nachhaltiger zu Wirtschaften, so Keich.

Aber wie genau soll eine nachhaltige Firma aussehen?

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Junge Presse

„Informieren, Beleuchten, Kommunizieren“

„Flüchtlingswelle“, „Steuerbelastung“  – diese Begriffe werden im alltäglichen Sprachgebrauch meist ganz selbstverständlich genutzt. Doch dahinter steckt oft ein politisches Interesse. Für dieses sogenannte „Political Framing“ sollte der Workshop von Niklas Hähn sensibilisieren. Er ist Abiturient und gehört der Bundesdelegation 2016/17 von Rheinland-Pfalz an.

Niklas stieß selbst erst in diesem Jahr auf das Thema und beschäftigte sich immer intensiver damit. Das führte ihn zu der Frage: Werden wir von Politikern, Medien und auch Lehrern einfach nur durch bestimmte Worte beeinflusst?

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Christoph Pennig

youcoN – fulminanter Start und tolle Atmosphäre

Am Freitag, dem 15.09., hatte das lange Warten ein Ende. Wir von der youboX waren ganz aufgeregt euch richtig kennenzulernen. Und nicht nur mit euch zu chatten, zu telefonieren und zu mailen. Aber zurück zur Konferenz: Das Warten hat sich gelohnt. Fulminant sind wir in die Konferenz gestartet. Besser gesagt ihr! Ihr habt uns mit eurer Power und eurem Willen euch für Bildung für nachhaltige Entwicklung zu engagieren fast erschlagen.

Direkt am ersten Abend habt ihr eine ganz besondere Atmopshäre geschaffen. Und wir haben gemerkt: Hier liegt etwas in der Luft. Hier sind junge Menschen zusammengekommen, die wirklich etwas machen wollen. Und das Tolle daran ist, dass ihr aus allen Ecken Deutschlands gekommen seid. Schüler*innen, Auszubildende, Student*innen, Arbeitende und und und sind hier alle vertreten. Ein total bunter Haufen, der genau so viele Meinungen und Ideen mitgebracht hat. Und genau das wollten wir auch!

Am Samstag gab es dann ein richtig vielfältiges Programm. Workshops, Diskussionen, Vorträge und einen Markt der Möglichkeiten. Und nach der ganzen Arbeit haben wir den Tag mit Poetry Slam von I.Slam und einem Wohnzimmerkonzert von Pan Chimzee cool ausklingen lassen. Und wer wollte, konnte in der Games-Corner chillen und mit den 360 Grad Brillen in völlig neue Dimensionen eintauchen.

Was es alles noch so gab, seht ihr nochmal HIER. Und Stimmen, Bilder, Videos und ganz viel mehr findet ihr auch bei der JUNGEN PRESSE . Sie berichtet live von der Konferenz.

Junge Presse

„Lieber Gutmensch als Arschloch“

Was zeichnet einen dieser nervigen Gutmenschen aus? Schnell fallen einem da Adjektive wie naiv, unrealistisch und überheblich ein. Trotzdem beschreibt David Häußer sich ohne zu Zögern als einer von ihnen. Seit 2009 ist er Herausgeber des Online-Magazins „FICKO“ und steht für den Kampf gegen „Rassismus, Sexismus, Ausbeutung, Unterdrückung, insgesamt furchtbare Menschenfeindlichkeit und viele Dinge, die längst abgeschafft gehören.“ Entstanden ist das Projekt aus einer Crowdfunding-Aktion und umfasst neben dem Magazin inzwischen auch entsprechende Kampagnen. Nebenbei ist er musikalisch unter dem Pseudonym form als Rapper unterwegs. „Lieber Gutmensch als Arschloch“ ist sein Lebensmotto. Das Wieso und Warum erläuterte er in dem gleichnamigen YoucoN-Workshop am Samstagnachmittag.

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